Kernspintomographie

In unserer radiologischen Praxis führen wir Kernspintomographien, bzw. sogenannte Magnetresonzantomographien (MRT) durch. Das bildgebende Verfahren erzeugt Schnittbilder des menschlichen Körpers, die zur Diagnostik eingesetzt werden. Die MRT nutzt zur Bilderstellung Radiowellen und Magnetfelder, weshalb der Körper nicht durch Röntgenstrahlen belastet wird.

  • Warum wird die Kernspintomographie durchgeführt?

    Die Kernspinuntersuchung arbeitet mit einem Magnetfeld und mit Radiowellen. Auf diese Weise kann man Strukturen im Körper erkennen, die mit keiner anderen Untersuchungsmethode zu sehen sind.

  • Wie funktioniert ein MRT-Gerät?

    Das Gerät ist technisch aufwändig. Während die Bilder aufgenommen werden, hören Sie Klopfgeräusche. In dieser Zeit dürfen Sie sich nicht bewegen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln. Unser MRT-Gerät verfügt mit 71 cm Durchmesser über die größte Untersuchungsöffnung auf dem Markt.

  • Ist der Aufenthalt im MRT-Gerät gefährlich?

    Der Aufenthalt im Gerät ist nicht gefährlich. Wenn Sie es wünschen, kann Ihre Begleitperson während der Untersuchung gern in Ihrer Nähe bleiben.

  • Ich habe eine künstliche Hüfte, Metallplatten, Herzklappen, Metallclips, die Spirale, Herzschrittmacher, eine Schmerzpumpe oder magnetisch befestigten Zahnersatz. Beeinträchtig dies die Untersuchung?

    Künstliche Hüften oder Metallplatten nach Knochenbrüchen beeinträchtigen die Untersuchung nicht und werden durch das Magnetfeld nicht gefährdet. Dies gilt auch für die meisten Herzklappen und für Metallclips. Die Sicherheit der Spirale zur Empfängnisverhütung wird durch die Untersuchung nach allen Erfahrungen nicht beeinträchtigt. Dennoch sollten Patientinnen mit Spirale nach der Untersuchung den korrekten Sitz durch den Gynäkologen überprüfen lassen. Wenn Sie allerdings einen Herzschrittmacher oder eine Schmerzpumpe tragen, oder magnetisch befestigten Zahnersatz besitzen, so dürfen Sie nicht mittel Kernspintomographie untersucht werden oder den Untersuchungsraum betreten.

  • Welche Nebenwirkungen gibt es bei der Kernspintomographie?

    In manchen Fällen müssen wir ein Kontrastmittel in die Vene spritzen. Dieses ist im Allgemeinen gut verträglich und enthält kein Jod. Es wird über die Nieren ausgeschieden. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden.

  • Welche Dinge darf ich nicht mit in den Untersuchungsraum nehmen?

    Hörgeräte, Portemonnaie, Scheck- oder Magnetkarten, Uhren, Schlüssel, Modeschmuck, loses Kleingeld, Kugelschreiber, Haarspangen. Das gilt auch für Ihre Begleitperson. In Ihrer Umkleidekabine befindet sich ein abschließbares Fach für diese Dinge.

  • Wie lang dauert die Kernspintomographie?

    Die Untersuchung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Sie kann jederzeit unterbrochen werden. Sie können sich über eine Schelle mit unseren Assistentinnen in Verbindung setzen.

  • Ich bin schwanger. Kann eine Kernspintomographie durchgeführt werden?

    Obwohl bei der Kernspintomographie keine Röntgenstrahlen verwendet werden, kann man nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, dass diese Untersuchung das ungeborene Leben schädigen und eine Schwangerschaft negativ beeinflussen kann. Sie soll daher bei Schwangeren in den ersten drei Monaten nur bei besonderen Fragestellungen durchgeführt werden.